Helmholtz Talks #12: Leben mit Hitze - Was wir für unsere Gesundheit tun können
Shownotes
Zusätzliche Informationen:
- Profilseite von Claudia Traidl-Hoffmann bei Helmholtz KLIMA: Claudia Traidl-Hoffmann | Helmholtz KLIMA
- Neues Buch von Claudia Traidl-Hoffmann: Die Medizin der Zukunft – Heilen in einer veränderten Welt - Claudia Traidl-Hoffmann, Katja Trippel | Rowohlt Verlag
- Beitrag von Claudia Traidl-Hoffmann zum Thema „Gesunde Zukunft“: Vier Eckpfeiler für eine gesunde Zukunft | Helmholtz KLIMA
- Lagebeurteilung vom WBGU - Sicherheit – nachhaltig und integriert: WBGU_HGS_Lagebeurteilung_Sicherheit_de.pdf
- Webseite von Johannes Wagner: Johannes Wagner, MdB für Dich im Bundestag
- Podcast betrieben von Johannes Wagner (B90/Die Grünen), Maja Wallstein (SPD) und David Schliesing (Die Linke): Tassenkontrolle - Der erste parteiübergreifende Podcast aus dem Bundestag • Podcast auf Spotify for Creators
Der Podcast „Helmholtz Talks – Wissenschaft und Politik im Gespräch“ wird wissenschaftlich begleitet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um den folgenden Fragebogen zum Thema Podcasts in der Wissenschaft auszufüllen: 📲 evaluationsplattform.impactunit.de/show/1443
Im Podcast „Helmholtz Talks – Wissenschaft und Politik im Gespräch“ diskutieren Wissenschaftler:innen und Politiker:innen über zentrale gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klima und Umwelt. In jeder Folge geht es darum, welche Lösungen durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik entwickelt werden können.
Der Podcast ist eine Kooperation zwischen der Dialogplattform Helmholtz KLIMA und dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit RIFS am GFZ (englisch Research Institute for Sustainability, kurz: RIFS). Er wird von Sébastien Vannier (Helmholtz KLIMA) konzipiert und von der Journalistin Julia Vismann moderiert.
Die Reihe baut auf den Erfahrungen und wissenschaftlichen Erhebungen des Podcasts „Wissenschaft und Politik im Gespräch“ auf, der am RIFS entwickelt wurde. Alle bisherigen Folgen finden Sie ebenfalls unter: https://rifs-podcast.podigee.io/episodes
📲Schnitt: Julia Vismann 📲Musik: Nicolas Pannetier 📲Tonmastering: Yuliia Vlaskina
Transkript anzeigen
00:00:09: Willkommen bei Helmholtz Talks, Wissenschaft und Politik im Gespräch.
00:00:13: Ein Podcast vom RIFS, Research Institute for Sustainability am GFZ-Botsdamen zusammen mit der Dialogplattform Helmholz Klima.
00:00:28: Letztendlich hängen diese chronischen Erkrankungen mit Klimawandel zusammen aber unbedingt eben auch mit dieser Trippelkrise Biodiversitätsverlust, Umweltverschmutzung und Klimawand.
00:00:41: Wir müssen das Klima schützen damit wir ein gutes Leben führen können auf dieser Erde.
00:01:00: Es wird immer heißer auf der Erde.
00:01:02: Das merken wir an den zunehmenden Hitzetagen, aber auch an Hitze Toten – das ist Realität!
00:01:08: Damit wird klar, dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die menschliche Gesundheit.
00:01:13: Wie können wir uns besser davor schützen?
00:01:16: Wie kann Klima und Umweltschutz dazu beitragen, dass wir gesünder leben können.
00:01:21: Herzlich willkommen bei Helmholtz Talks Wissenschaft und Politik im Gespräch!
00:01:24: Mein Name ist Julia Fissmann und ich begrüße zu diesem Podcast herzlich Prof.
00:01:29: Claudia Treidel-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin am Helmholz Zentrum München.
00:01:35: Schön, dass Sie da sind.
00:01:36: Ich freue mich auch.
00:01:38: Und aus der Politik zu Gast ist Johannes Wagner, Berichterstatter zum Thema Klima-, Umwelt- und Gesundheit für die Bundestagsfraktion der Grünen.
00:01:47: Und Berichterstatter für Prävention im Ausschuss für Gesundheit.
00:01:50: Schön, dass Sie teilnehmen!
00:01:52: Danke für die Einladung!
00:01:54: Sie kennen sich beide?
00:01:55: Zum Beispiel auch aus der Arbeit bei der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundkeit.
00:02:00: Deswegen duzen sie sich gerne.
00:02:04: Frau Treidel Hoffmann ich habe es gerade... Gesagt in meiner Anmoderation, der Klimawandel ist die größte Bedrohung für die menschliche Gesundheit.
00:02:14: Worin liegt denn die Gefahr also durch die Hitze für unsere Gesundheit?
00:02:20: Vielleicht erst mal nochmal ... Der Klimawandel ist die grösste Gefahr für die Gesundheit.
00:02:25: das sagen nicht Wir jetzt hier, weil wir uns das so gerade ausgedacht haben.
00:02:29: Sondern es hat eine breite wissenschaftliche Basis unter anderem auch durch Helmholtz.
00:02:34: und wichtig ist auch dass die Weltgesundheitsorganisation sagt der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Gesundheit im ein zwanzig Jahrhunderts.
00:02:44: ich will aber auch das ganze bisschen positive frame.
00:02:47: Es ist auch die größten Chance für die Gesundheit im XXI.
00:02:52: Daher kommt das, worüber wir reden müssen?
00:02:54: Der Klimawandel und Umweltverschmutzung der Biodiversitätsverlust beeinträchtigt unsere Gesundheit von Kopf bis Fuß.
00:03:01: Das geht von mentaler Gesundheit über kardiobaskuläre Erkrankungen, Lungenerkrankungen aber auch Gastroentestinaltakt also der Verdauungsdrakt ... Die Haut!
00:03:11: Das ist das was ich in meiner Klinik natürlich auch dauernd sehe.
00:03:15: es wird alles beinträgtig.
00:03:16: können wir vielleicht noch ein bisschen ins Detail gehen?
00:03:19: Gleichzeitig?
00:03:20: daraus wird auch klar, diese Erkrankungen sind alle letztendlich vermeidbar.
00:03:27: Vorsorge, Prävention ist da ganz groß und das folgt daraus.
00:03:32: Deswegen sage ich nicht nur die größte Gefahr sondern auch die größste Chance für die Gesundheit im XXI Jahrhundert.
00:03:41: Herr Wagner wie gehen Sie in der Politik mit diesem Wissen um?
00:03:46: Also ... Ich bin aufgrund dieses Zusammenhangs von Klimakrise und Gesundheitsgefahren in die Politik gegangen, erst mal.
00:03:53: Das war glaube ich so ein bisschen mein Motivator und viele fragen mich immer weil auch vom Beruf Arzt bin ob ich deswegen im Gesundheitsausschuss bin oder deswegen in der Politik wollte wegen der zuständigen Gesundheitssysteme.
00:04:04: da kann man auch viel diskutieren in den Krankenhäusern usw.
00:04:07: Aber so richtig politisiert und motiviert, mich aktiv einzubringen waren die Fridays for Future-Proteste.
00:04:14: Wo dann ja auch sehr schnell andere Berufsgruppen drauf gesprungen sind... ...und über die Scientists For Future und die Healths For Future sind dann auch so Vereine entstanden wie Klug zum Beispiel,... ...die sich dafür einsetzen, dass es einen Zusammenhang gibt.
00:04:27: Und das ist mein Antrieb warum ich Politik mache!
00:04:29: Wir müssen nicht irgendwie das Klima schützen... aufgrund einer abstrakten, irgendwie schönen Welt oder selbst nicht mal für die Eisbeeren und Bienen.
00:04:39: Die wir brauchen für unser Ökosystem natürlich aber wir müssen das Klima schützen damit wir ein gutes Leben führen können auf dieser Erde.
00:04:46: Und deswegen ist das mein Hauptmotivator und ich versuche weil es ja gerade wirklich nicht die Hochzeit des Klimaschutzes in der Politik ist immer wie sehr auch das Narrativ als Arzt da zu spielen dass die Klimakrise eine Gesundheitskrise ist und dass man deswegen handeln muss.
00:05:03: Claudia Dreilhoffmann gerade gesagt hat, dass man so auch wirklich Gesundheitslast vorbeugen kann.
00:05:09: Gar nicht zu sprechen von allen anderen wirtschaftlichen und Verwerfungen die es mit sich bringt wenn die Klimakrise weitereskaliert.
00:05:16: Und von daher ich bespiele das tagtäglich habe deswegen ja auch die Berichterstattung mir gewünscht und auch bekommen für dieses Thema.
00:05:23: und in jedem Talk in jeder Podiumsdiskussion die ich besuche versuche ich das unterzubringen uns es den Menschen näherzubring.
00:05:31: Vielen Dank, also wir wollen das auch gerne noch vertiefen was Sie jetzt eben gerade alles angesprochen haben.
00:05:36: Frau Tridel-Hoffmann sie beschäftigen sich in ihrer Forschung, Sie haben es auch schon angedeutet mit durch Umweltfaktoren ausgelösten Erkrankungen wie eben Allergien oder chronisch entzündlichen Hauterkrankungen zum Beispiel Neurodermitis.
00:05:50: können Sie mir nochmal genau erklären warum eben genau diese Erkankungen durch den Klimawandel und insbesondere durch Hitze eben verstärkt werden?
00:06:00: Gerade chronisch entzündliche Hauterkrankungen, die werden bei hitze-schlimmer kleines Beispiel aus meinem Alltag.
00:06:08: Also manchmal beginnt für mich auch Arzt sein im Zug.
00:06:11: Ich sitze gegenüber einer älteren Dame, die wirklich ein ganz rotes Gesicht hatte und dieses typische Schuppende gerötete an ihnen.
00:06:20: abends sah ich dass da auch Kratzspuren war.
00:06:23: Wir waren ganz klar sie hat eine schwere Neurodermitis.
00:06:25: Und dann habe ich sie angesprochen und da hat sie mir berichtet Sie kommt gerade aus Südtirolen und sie war in der Ferienwohnung, die total überhitzt war, aufwärts und dort hat sie eine Verschlechterung ihrer Neurodemie Mietes erfahren.
00:06:39: Und das ist einfach so, dass die Erkrankung ist sowieso da und wird dann durch Hitze einfach noch mal schlechter.
00:06:46: Gerade der Juckreiz ist ja jeder, der noch in der Mietis hat und jetzt hier auch zuhört er weiß ganz genau oder sie weiß es ganz genau, dass es gerade auch nachts juckt.
00:06:55: Ja?
00:06:56: Gerade die Wärme bringt den Juckkrebs nochmal stärker und wenn's mehr juckt, dann kratzt man mir und dann wirds auch wieder schlechter.
00:07:03: Das heißt also dieser Zusammenhang Es ist nicht nur so, dass der Klimawandel das schlechter macht.
00:07:09: Sondern es ist auch so, da einfach Umweltfaktoren bringen im Prinzip erst die Neurodermitis zum Laufen.
00:07:16: Wir wissen, dass je näher ein Kind an einer befahrenden Straße lebt und so höher ist die Wahrscheinlichkeit dieses Kind eine Neurodamitis oder eine Allergie entwickelt.
00:07:24: Und das kommt weil Schadstoffe, weil Partikel, weil Dieselrußpartikel die Barriere der Haut schädigen.
00:07:31: geschädigte Barriere der Haut, ist der Anfang der Neurodermitis.
00:07:36: Dann kommt die Entzündung und dann kommt die Allergie.
00:07:38: Das ist letztendlich hängen diese chronischen Erkrankungen mit Klimawandel zusammen aber unbedingt eben auch mit dieser Trippelkrise, Biodiversitätsverlust, Umweltverschmutzung und Klimawandeln.
00:07:51: Also wir wissen das ganz genau.
00:07:52: es gibt Studien dazu Haben zum Beispiel auch die Studien von Frau Dreidel-Hoffmann, wie reagiert die Politik da drauf?
00:08:01: Wie können Sie als Berichterstatter zu diesem Thema der Einfluss nehmen, Herr Wagner.
00:08:07: Man merkt leider, dass die Politik viele Jahre ja fast schon Jahrzehnte – also das wissen vielleicht nicht in der ganz genauen Detailtiefe wie heute aber auch schon klar da war – nicht gehandelt hat und ... In Deutschland brauchte es erst diese große Bewegungs der Fridays for Future damals.
00:08:27: Also das ist für mich immer noch recht präsent, die dieses Thema in die Bevölkerung, in die allgemeine Bevölkerung reingetragen hat weil es eben mit diesem starken Claim unsere Zukunft ist in Gefahr doch dann sehr viele Menschen erreicht hat und daraufhin sind dann wirklich würde ich sagen einigermaßen ambitionierte Ziele aufgestellt worden.
00:08:51: In den letzten Jahren haben wir dann erlebt, da kam die Pandemie.
00:08:55: Die hat wiederum die Fridays ausgebremt und die Debatte verschoben.
00:09:00: Wobei auch da ein Riesenzusammenhang besteht zwischen Pandemie- und Biodiversitätsveränderungen oder Umweltveränderung.
00:09:07: Während der Ampelzeit als ich in meiner ersten Wahlperiode war im Bundestag, haben wir versucht weiter Politik fürzumachen einmal durch Klimaschutz damit es nicht noch schlimmer wird aber eben auch durch Klimaanpassung Und einige Dinge haben wir auch angestoßen.
00:09:24: Carl Lauterbach, unser damaliger Gesundheitsminister mit dem ich eng zusammengearbeitet habe hatte ja auch wirklich ein sehr offenes Ohr für viele der Debatten gehabt.
00:09:33: Wir waren weiter aus weit hinten in Deutschland und Europa konnten da viel lernen aus Frankreich zum Beispiel die gerade beim Thema Hitze deutlich vor uns sind und wurden einiges umgesetzt.
00:09:44: gleich wo muss man sagen jetzt seit den Ukrainekrieg aber jetzt auch Iran Krieg teilweise andere Themen wie Wirtschaftsthemen oder generell so ein Rechtsrück mit Migrationsthemen, die teilweise auch die Debatte bestimmen.
00:09:57: Es sind viele Sachen wieder und wir sind auch hinten runterfallen.
00:09:59: Und ich tue mir gerade tatsächlich auch teilweise schwer mit meinen – jetzt bin ich in der Opposition – Anträgen durchzukommen, die wir immer noch erarbeiten für Hitzeaktionspläne zum Beispiel, für Hitzeschutz oder auch für andere Anpassungsmaßnahmen.
00:10:13: Und daher ist es gerade kein sehr leichtes Umfeld für das Feld im Bundestag würde ich mal
00:10:16: sagen.".
00:10:17: Sie haben es eigentlich gerade angedeutet.
00:10:18: In den Jahren des Jahrhunderts haben WissenschaftlerInnen und auch das EU-Parlament andere deutsche Städte und Gemeinden sogar schon in den Klimaanotstand ausgerufen, also jetzt haben wir im Jahrhund zwanzig sechsundzwanzig.
00:10:29: Es ist schon ein bisschen erschreckend dass das nicht wirklich schon umgesetzt worden ist.
00:10:34: Kann man da lernen vielleicht von anderen europäischen Städten?
00:10:38: Ja!
00:10:38: Wir können natürlich von europäischen Staaten lernen aber ich muss aber auch sagen, es läuft auf kommunaler Ebene schon viel.
00:10:46: Ich glaube Unsere Aufgabe ist es auch hier, über die positiven Dinge zu berichten.
00:10:51: Es laufen viele Dinge – ich habe erst letzte Woche auf der Zugspitze mit dem Gesundheitsausschuss der CSU zusammengesessen und da ist das Bewusstsein da!
00:11:01: Wir haben ganz konkret besprochen, was können wir tun für gesunde Kommunen?
00:11:04: Straubing zum Beispiel ist in der Stadt wo die Bänke im Stadten stehen.
00:11:08: Wo auch versucht wird die Stadt anders zu machen.
00:11:12: das heißt also auch doppelte Gewinn-Situationen Das Pflaster wird rausgenommen da wird dann Barrierefreiheit geschaffen und die Versiegnungen werden rausgenommen d.h.
00:11:21: Da wird etwas gemacht oder Hitzeschutzpläne.
00:11:26: Es gibt andere Städte, auch Mannheim ist sehr gut was Hitzeschutz anbetrifft.
00:11:31: Also viele haben viel gelernt aber gleichzeitig fehlt natürlich dieser nationale Hitzschutzplan und wir sehen aber auch dass wir mit den Erkrankungsfällen und auch mit den Todeszahlen mit Hitze das sehen wir auch, dass es schon etwas gebracht hat.
00:11:48: Das heißt also, mit diesen Erfolgsgeschichten müssen wir rausgehen und sagen hey wenn wir das machen dann bringt es auch was.
00:11:55: Und das motiviert!
00:11:56: Also auch meine Patienten motivieren nicht, wenn ich hier sage sie sterben morgen sondern meine Patientin motiviert dass wenn ich sage ja Sie sind krank aber wir können das und das tun und das bringt die Gesundheit.
00:12:06: Die positiven Geschichten bringen die Hoffnung und bringen die Aktionen und absolut richtig Es muss viel mehr passieren, aber ich glaube wir müssen hier auch mal die vielen Menschen gerade in den Kommunen jetzt hier loben für das was sie tun.
00:12:20: Für dem Bevölkerungsschutz und der Hitzeschutz ist ja eine ganz große Solidaritätsaufgabe.
00:12:26: auch Wir müssen aufeinanderschauen!
00:12:27: Wir müssen auf die ältere Dame im Erdgeschoss schauen und auf den älteren Herrn.
00:12:32: Das ist auch ne Verantwortung, die wir füreinander übernehmen.
00:12:35: Insofern ist es auch eine schöne Geschichte eigentlich untereinander aufeinander zu achten.
00:12:41: Welche konkreten Hitze-Schutzmaßnahmen würden Sie denn gerne durchsetzen auch in der Politik, Herr Wagner?
00:12:48: Also erstmal möchte ich dir absolut zustimmen.
00:12:50: Wir müssen auch die guten Dinge, die passieren, erzählen weil sonst entsteht eine Stimmung im Land jetzt nicht nur bei diesem Thema sondern bei allen Themen wo die Menschen nur noch irgendwie zynisch werden sich ins private zurückziehen und denken ihre Anstrengungen lohnen sich überhaupt nicht.
00:13:04: und da bin ich ganz bei dir gerade einzelne Kommunen haben sie sich auf den Weg gemacht Und da sind viele positive Dinge zu erzählen auf jeden Fall.
00:13:10: Auch in Landtagen und im Bundestag ist ja was passiert, ich habe ja angesprochen dass Lauterbach wirklich auch sich da in einem Bündnis zusammengesetzt hat.
00:13:18: es gibt da Bemühungen gerade beim Thema Hitze etwas zu tun.
00:13:22: man merkt nur da wo natürlich dann die Zielkonflikte entstehen.
00:13:25: Da wird's dann besonders spannend weil natürlich die Banke im Schatten zum Beispiel oder mehr Grün Wobei es da auch schon teilweise Konflikte um Platz gibt, wo ist jetzt ein Parkplatz für den Auto?
00:13:35: Wo steht vielleicht ein kühlender Baum?
00:13:36: Und da würde ich mir wirklich wünschen.
00:13:39: Du hast das angesprochen.
00:13:40: ja mit der Straße zum Beispiel beim Verkehr hatten wir ganz viele Möglichkeiten einmal Ruhe zu schaffen also Lärm rauszunehmen Schadstoffe herauszunehmen Verkehrsunfälle herauszunähen durch mehr Tempo-Dreißigzonen und weniger Autos in den Städten.
00:13:58: Und das würde auch das Thema Hitze noch mal ganz anders angehen.
00:14:00: Wir wissen, dass Autos und die eigentlich fahrende Heizungen mehr oder weniger gerade Verbrennerautos... ...und der Platz auf dem sie stehen, da ist Falt heizt sich auf.
00:14:07: Da müssen wir besonders hingucken!
00:14:09: Und da fehlt eben auf nationaler Ebene noch ein bisschen die Durchschlagskraft.
00:14:13: Man muss auch sagen, dass rein rechtliche... Konstrukt ist in Deutschland ein bisschen anders als in Frankreich.
00:14:17: Als Zentralstaat haben wir in Deutschland mit dem föderalen System andere Zuständigkeiten, auch was die Rechte von Kommunen vom öffentlichen Gesundheitsdienst angeht.
00:14:26: da können wir nicht so eins zu eins Frankreich kopieren das ist so.
00:14:31: aber trotzdem braucht es ganz klare Alarm und Befehlsketten sozusagen, was passiert?
00:14:37: Wie wird auch vorgewarnt wenn die Meteorologen zum Beispiel meteorologinnen erkennt.
00:14:41: Da kommt jetzt irgendeine lange andauernde Hitzewelle auf uns zu, die ja auch vor allem in den Nächten dann die Temperatur nicht mehr abkühlen lässt.
00:14:49: Welche Räumlichkeiten gibt es?
00:14:50: und da sind die Kommunen gerade noch sehr auf Sicht gestellt.
00:14:53: Und da ist wenig zum Beispiel Finanzmittel dar, dass die Frage gibt es vielleicht für Kühlräume auch Geld.
00:14:59: oder wenn jetzt wirklich ein großes Kaufhaus oder ein Kino die Türen öffnet, wenn es mal wirklich draußen über vierzig Grad hat oder von dreißig Grad.
00:15:07: Kriegen sie dann Entschädigung dafür?
00:15:08: Oder nicht?
00:15:09: Da sind die Kommunen sehr auf sich gestellt.
00:15:10: Manche kriegen das super hin.
00:15:11: deswegen hast du absolut recht auch die positiv Beispiele dazu nennen.
00:15:14: Straubing hast du ja schon gehört.
00:15:17: aber man muss auch sagen Wenn man als Politiker für das ganze System guckt da braucht es noch mehr Strukturen.
00:15:21: die unterstützen
00:15:22: Absolut richtig.
00:15:23: Und gleichzeitig diese Positivbeispiele, die können natürlich auch kopiert werden.
00:15:29: Wenn wir das irgendwo verstanden haben, dann sollten wir das unbedingt kopieren was eine tolle Stadt ist nicht in Deutschland sondern Paris.
00:15:37: Paris hat uns doch wirklich vorgemacht dass man jetzt mit dem Fahrrad wunderbar durch Paris fahren kann Das es ne grüne Stadt.
00:15:43: wenn man die Schadstoffwerte angeschaut sind ja wunderbare Abbildungen, die ich auch in meinen Vorträgen nutze.
00:15:50: Es ist unfassbar wie sauber Paris geworden ist und das ist nur große Stadt.
00:15:56: Straubing ist jetzt eher eine kleinere Stadt und wir müssen auch immer da glanzklar sagen es ist einfach eine mehrfache Gewinn-Situation weil keine Autos in den Städten bedeutet ja eben auch der Lärm klar?
00:16:09: Ist ein Punkt.
00:16:10: aber weniger Schadstoffe.
00:16:12: Im Sommer wird eine Stadt auch zum Chemiebau kasten.
00:16:14: Wenn die Hitze dazukommt, entstehen ganz neue Schadstoffe und machen unsere Schleimhäute entzündet.
00:16:22: Dann habe ich diesen chronischen Reizhusten oder die Menschen mit Asthma, die können gar nicht mehr rausgehen.
00:16:28: Das bedeutet wir müssen einfach klarmachen dass wir hier was machen müssen.
00:16:31: Und klar ist aber auch!
00:16:34: Wir müssen natürlich bei der Städteplanung auch darüber nachdenken und das ist etwas, was die Politik natürlich mit begleiten muss.
00:16:40: Dass wir bei der städte Planung einfach schauen dass wir hier die Stadt der Zukunft bauen.
00:16:44: Es wird dann ganz oft argumentiert Das können wir uns nicht leisten jetzt irgendwie Fahrradwege sind zu teuer oder den Umbau der Stadt der zukunft.
00:16:52: Was wäre ein Argument sozusagen aus dieser Klima- und Gesundheit Perspektive?
00:16:57: Also die Argumente hat Frau Professorin Claudia Draudel Hoffmann gerade ja eigentlich alle gesagt.
00:17:01: Und auch in Paris zum Beispiel ist jetzt die Politik auch wiedergewählt worden für diese Maßnahmen.
00:17:07: Das ist ja für viele Politikerinnen auch mal so eine spannende Frage, gehe ich da in ein Konflikt mit einen Teil der Bevölkerung und wird er abgewählt?
00:17:14: Vielleicht nein!
00:17:15: Die wurden jetzt mehrfach widergewählt im Paris für dieses Programm und Paris ist sauber geworden, kühler geworden, im Sommer grüner geworden – die Lebensqualität steigt auf jeden Fall.
00:17:25: Und das Geld ist aber natürlich ein wichtiger Faktor.
00:17:29: Deswegen haben wir Grüne zum Beispiel gesagt Die Linke und die SPD sehr ähnlich.
00:17:35: Wenn wir über Investitionen sprechen, dann ist immer die Frage, wenn man zum Beispiel jetzt das Geld wirklich nicht im Haushalt hat – was ja sein kann?
00:17:43: Und man nimmt Schulden auf werden die Schulden für Dinge eingesetzt, die sich langfristig auszahlen.
00:17:49: Deswegen haben wir z.B auch noch bevor diese Wahlperiode losging diesen Move mitgemacht von Friedrich Merz da dieses Sondervermögen einzusetzen.
00:18:00: Man musste sich das noch mal vertunen zu gehen.
00:18:01: Es waren fünfhundert Milliarden Euro für Infrastruktur, fünfhundert Milliarden Euro.
00:18:05: Das ist ein Summen die kann man sich eigentlich ja auch gar nicht mehr vorstellen rein menschlich weil das unser Gehirn über übersteigt.
00:18:13: wie viel Geld.
00:18:13: fünfhunder Milliarden sind da Robert dack genau und Da war ganz konkrete Verabrede dass die in Zukunft Investitionen gehen Auch davon hundert Milliarden an die Kommunen gehen Weil diesen die letztendlich diejenigen die auf viele wenn wir im Gesetz machen Bundestag Teilweise die ausführenden Organe, diese Pflichtaufgaben müssen am Ende die Kommunen auch bezahlen tatsächlich.
00:18:34: Deswegen sollten die da auch Geld bekommen und andere Maßnahmen sollten in Zukunft Investitionen gehen.
00:18:39: Und das sehen wir leider gerade ist noch nicht so wie wir uns das gerne gewünscht hätten.
00:18:44: Das heißt einfach Geld ist ... Das Argument höre ich zwar auch sehr oft aber am Ende ist Geld eigentlich wenn der politische Wille da ist es da zum Beispiel über diesen Sondervermögen.
00:18:52: Gerade ist Geld dafür solche Projekte und wir müssen dann wirklich den gemeinsamen politischen Billen
00:18:59: Ja, und ich glaube wir müssen immer auch sagen es ist auch fürs Klima aber am Ende ist das für unsere Gesundheit.
00:19:07: Und Krankheit kostet einfach wahnsinnig viel Geld!
00:19:10: Es gibt ja die Berechnung vom World Economic Forum dass uns allein nur der Klimawandel da ist noch gar nicht die Umweltverschmutzung mit dabei sondern nur der klimawandel bis Mitte des Jahrhunderts.
00:19:24: Billionen, das kann man sich noch schlechter vorstellen als Milliarden.
00:19:30: An Kosten verursacht im Gesundheitssystem.
00:19:33: nur hier was die Gesundheit anbetrifft bedeutet wir können uns eigentlich den Klimawandel nicht leisten.
00:19:40: dass nichts tun kostet wahnsinnig viel Geld.
00:19:45: Ich würde gerne nochmal zurückgehen zu Hitze und Hitze Toten weil mit Nichten sind ja nur alte und geschwächte Menschen davon betroffen.
00:19:53: Warum ist Hitze so gefährlich?
00:19:54: Was passiert da eigentlich auch physiologisch?
00:19:58: Das ist ganz wichtig, dass wir uns darüber Gedanken machen.
00:20:01: Es sind natürlich nicht nur die Hitze Toten sondern die Hitzleidenden.
00:20:05: Im Prinzip kann man sagen es gibt Tausende an Hitze-Toten aber es gibt Millionen an Menschen, die unter Hitze leiden.
00:20:11: was passiert wenn es heiß ist?
00:20:13: also Die vornehmste Aufgabe unseres Körpers ist unsere Körperkerntemperatur bei siebendressig Grad zu halten.
00:20:19: Na, sieben, dreißig Grad brauchen wir damit alle Systeme funktionieren.
00:20:22: Auch dass unser Gehirn funktioniert und das ist möglich wenn die Außentemperatur moderat ist.
00:20:29: Wir brauchen so eine Außentemparatur von Dreiundzwanzig Grad dann funktioniert auch unser Geirn vernünftig.
00:20:34: So Wenn es jetzt draußen heißer wird Dann laufen die Kompensationsmechanismen an.
00:20:39: Das Erste ist, dass sich Gefäße weitstellen um eben die Hitze aus dem Körper dann auch wiederum freizugeben und deswegen wird man der Kopf rot wenn es heiß ist.
00:20:50: das sind die weitgestellten Gefäse in der Haut Und dann beginnt natürlich das Schwitzen.
00:20:55: Auch das Schwitz führt dazu, dass die Haut unser größtes Organ übrigens abkühlt.
00:21:01: Das kühlt unsere Haut.
00:21:03: Das ist ein guter Kompensationsmechanismus.
00:21:06: Gut und wenn das alles nicht mehr funktioniert mit Steigerung des Blutflusses muss das Herz auch mehr Blut transportieren bzw.
00:21:16: das Volumen mehr verteilen im Körper.
00:21:18: Das strengt natürlich das Herz an.
00:21:22: Wenn diese Kompensation dieser Ausgleichmechanismen nicht mehr funktionieren, dann steigt die Körpertemperatur.
00:21:28: Dann bekommen wir irgendwann Fieber und wenn es dumm läuft, ist das bei ... Und ab ... beginnt zu sterben.
00:21:36: Wir können's so vorstellen, wir sind ja hauptsächlich aus Wasser und aus Eiweißen bestehen wir.
00:21:41: Diese Eiweiße verformen sich bei Hitze.
00:21:44: Also ich weiß nicht ob sie heute morgen Eier gegessen haben aber das Ei kocht man Das kriegt man nicht mehr zurück.
00:21:52: Und das wird hart, weil sich Eiweiße verformen.
00:21:54: Die verändern ihre Struktur und genau das passiert im Körper bei ca.
00:21:58: forty Grad.
00:21:59: Im Körper laufen viele Prozesse in einem Schlüssel-Schlossprinzip.
00:22:03: Es ist ein Eiweis, dass wieder ein anderes Eiweiß reinpasst wenn die sich verformt haben.
00:22:07: dann geht es nicht mehr Endegelände und dann kommt das Multiorganversagen und kann auch der Tod kommen.
00:22:14: Und alles was ich jetzt so innerhalb von zwei Minuten gesagt habe Manchmal ganz schnell, wenn es ganz heiß ist.
00:22:22: Aber manchmal auch langsamer oder es stoppt irgendwo, wenn Kompensationsmechanismen eben funktionieren.
00:22:28: Und das betrifft dann nicht nur ältere geschwächte Menschen sondern auch Junge?
00:22:33: Das
00:22:33: kann jeden betreffen...
00:22:34: Bauarbeiter!
00:22:34: Bauern!
00:22:35: Genau.
00:22:36: Also
00:22:36: haben Sie ein Beispiel da?
00:22:38: Ganz konkret bei uns im Universitätsklinikum Augsburg ist ein junger Mann eingeliefert.
00:22:43: Das war ein Dachdecker, der auf dem Dach gearbeitet hat ohne Kopfbedeckung den ganzen Tag und ist so ein bisschen schwummerig geworden.
00:22:51: Ist dann vom Dach runter, ist dann bewusstlos geworden, ist eingeliefert worden mit einer Körperkenntemperatur von über zweiundvierzig Grad ... Und ist dann verstorben an einem Multiorganversagen?
00:23:04: Der war morgens topfit!
00:23:06: Sportlicher, muskulöser junger Mann.
00:23:08: abends war er tot.
00:23:10: Das heißt also das passiert und das passierte ihm obwohl er völlig gesund war.
00:23:15: unter dem nächsten Tag war er Tod.
00:23:17: jetzt ist aber die Problematik dass es der gesunde der eine extreme Hitze hatte.
00:23:22: Jetzt ist aber Der kranke die Kranke mit dem Diabetes oder mit einem Asthma oder mit einer Neurodermitis Und diese ganzen Erkrankungen werden dann unter Hitze schlechter.
00:23:35: Und meine, wir haben sowieso ... Wir nennen die nicht übertragbare Erkrankungen.
00:23:51: Die werden alle durch Hitze schlechter und wir haben so viele von diesen Menschen
00:24:02: Wenn ich ganz kurz reingehen darf und mal ganz kurz meine Politiker einen Hut absetzen, meinen Arzt-Hut aufsetze.
00:24:08: Hitze macht eben dass wir gestresster sind weil einfach der Körper hat so viele Mechanismen am arbeiten.
00:24:13: das Herz muss mehr pumpen damit das Blut durch diese Gefäße gepumpt wird.
00:24:16: Wir sind einfach angespannt und dadurch steigt der Stresslevel und die Aggression Und das kann mal nur zu einem Brüller führen oder eben im schlimmsten Fall auch zu mehr Gewalttaten führen.
00:24:27: Das ist auch nochmal eine Komponente, die Hitze wirklich konkret mit sich bringt und da lässt es sich auch wirklich relativ gut wohl nachvollziehen dass in Hitzeperioden auch gewaltdelikte Zunehmen einfach über diesen Mechanismus weil ein Hitzestress uns auch psychisch stresst und angreift.
00:24:48: Wer bis hierhin zugehört hat, die Argumente für mehr Hitzeschutz oder auch langfristig Klimaschutz, damit es nicht noch heißer wird.
00:24:56: Die sind offensichtlich und klar ist klar.
00:24:59: Und für eine verantwortungsvolle Politik muss das bedeuten da jetzt reinzugehen auch zu investieren und auch die Menschen kommunikativ darauf fortzubereiten aber auch Geld in die Hand zu nehmen um sich da anzupassen.
00:25:10: Aber jetzt ist es so, Johannes wenn ich dann mit Politikern spreche.
00:25:13: Dann ist es manchmal auch so ja das haben wir schon alles verstanden mit dieser Erkrankung und das Hitze bringt uns um.
00:25:20: aber kommen doch mal ein bisschen noch mit mehr Argumenten noch mit stärkeren Argumente.
00:25:25: Und dann komme ich mit Geld.
00:25:27: und dann hören sie zu.
00:25:28: und da gibt's eine neue Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales übrigens die zeigt dass ein Hitzetag also Ein Hitzetag, die Nation zweihundert Millionen Euro kostet.
00:25:44: Die Prognose, dass das schlechter wird, weil wir dann natürlich mehr Hitzentage haben ... Wir werden dreißig-vierzig-Hitzetage pro Jahr bekommen in Deutschland.
00:25:54: Gerade Europa ist ja der Kontinent, der sich am stärksten erhitzt.
00:25:58: Das heißt also, es ist ein Riesenwirtschaftsfaktor!
00:26:01: Die Problematik ist ich sehe diese Deutschlandkarte vor mir von dieser Studie da Bayern und Baden-Württemberg besonders rot.
00:26:12: Also da ist der Hitzetag teurer in Bayern, weil eben da es auch heißer als im Norden von Deutschland bedeutet.
00:26:21: Hitze ist ein Wirtschaftsfaktor.
00:26:24: Das Argument also zu sagen Klimaschutz darf die Wirtschaft nicht schädigen – das ist ein spannendes Argument, weil die Hitze es bereits tut!
00:26:36: Das ist vor allem durch Arbeitsausfälle und solche Dinge.
00:26:39: Es sind sieben- neunzig Prozent Effektivitätsverlust, es ist nicht der Arbeiter, der dann nicht zur Arbeit kommt sondern das ist derjenige und diejenige, die bei Hitze nicht mehr effektiv arbeiten
00:26:50: kann.
00:26:50: Sie nicht mehr so gut konzentrieren können oder so ähnlich?
00:26:53: Ja das kennt man ja genau!
00:26:54: Und ich glaube da wäre es ganz wichtig dass wir auch an der Politik und das versuche ich zum Beispiel... Ich muss leider sagen gerade mir noch nicht so groß im Erfolg auf die Arbeitgeber zuzugehen.
00:27:04: Das Arbeitsschutz Und die Arbeitgeber haben ja ... Es wird oft beklagt, wir sind zu krank in Deutschland.
00:27:09: Wir müssen mehr arbeiten und zu faul, sagt Herr Merz.
00:27:13: Wir haben so viele Krankheitstage.
00:27:15: Das stimmt bei den Krankheitstagen in Europa relativ weit vorne mit dabei in Deutschland.
00:27:20: Bei anderen Fakten hat er nicht recht.
00:27:22: Wir arbeiten trotzdem aus sehr vielen Stunden als Vollzeitkraftgerechte gerechnet.
00:27:26: Aber es stimmt schon, dass diese vierzehn-kommasiven Krankheitestage pro Person viel sind.
00:27:32: aber das Verrückte ist Der kleinste Teil davon sind die akuten respiratorischen Erkrankungen, also mal eine Krippe oder mal eine ordentliche Erkältung.
00:27:41: Das macht auch Krankheitstage aus aber ist eben nicht der größte Teil dieser fast fünfzehn-Krankheiztage.
00:27:46: Die größten Sachen sind einmal die chronischen Erkrankungen und wir haben gerade gehört ganz viele dieser chronischen erkrankungen werden durch Klimaveränderungen, Umweltveränderungen verschlimmert.
00:27:56: Und da frage ich mich schaffen wir es vielleicht nicht?
00:27:59: Auch die Arbeitgeber, die sagen das wäre dann für sie ein Arbeitsausfall wenn jemand wirklich ganz fehlt oder weniger produktiv ist, weil er sich nicht konzentrieren kann.
00:28:07: Dass die nicht nur in ihrer Werkshalle eine Klimaanlage aufstellen – das müssen sie vielleicht dann sogar gesetzlich – ob sie nicht generell auch diesen abstrakteren größeren Teil von gesunde Städte, Klimaanpassung, ob die das mitfördern würden?
00:28:22: Ich glaube wir müssen auch dort denen aufzeigen genau wie es Claudia gesagt hat, wie viel Geld.
00:28:26: die Klimakrise und gerade das Thema Hitze was eines der krassesten Auswirkungen würde ich sagen, gut.
00:28:33: Ich kann Allergien hier nicht so einschätzen.
00:28:34: Die nehmen ja auch zu die Allerginen.
00:28:35: Kostet ein Hundertfünfzig Milliarden Euro pro Jahr in Europa?
00:28:38: Also ist es auch
00:28:39: nicht gerade... Auch nicht gerade wenig!
00:28:42: Aber dass die Arbeitgeber damit im Boot sitzen und da brauchen wir auch, glaube ich, neutrale Vermittler aus der Wissenschaft, die da mithelfen den das noch mal aufzuzeigen weil in der Politik sind schon sehr viele solche Daten und Fakten mittlerweile bekannt.
00:28:56: ob sie umgesetzt werden ist an die zweite Frage.
00:28:58: aber nochmal wirklich diese mächtigen Vertreter aus der Wirtschaft mit ins Boot zu holen, mehr noch ein wichtiges Ziel.
00:29:04: Ich denke an einem Punkt wo wir wissen dass es so viel Geld kostet dann sollten doch wirklich die Wirtschaftsvertreter da auch aktiv werden weil einfach dadurch klar wird das man dadurch Geld einspart ja?
00:29:14: Das muss einfach klar sein, dass an dem Punkt Klimaschutznachhaltigkeit das ist am Ende ein Wirtschaftsvorteil Es reduziert Kosten, es erhöht die Arbeitskraft.
00:29:29: Und vielleicht noch mal aus dieser Studie nämlich wichtig ist in welchen Bereichen ist das denn, wo siebenundzig Prozent Effektivität verluft ist?
00:29:39: In den produzierenden Gewerbe bedeutet Autoindustrie zum Beispiel und an zweiter Stelle
00:29:45: ... In
00:29:46: der heiligen Auto-Industrie!
00:29:48: An zweiter stelle, oh Wunder Gesundheitssektor, jetzt müssen wir uns diesen heißen Tag vorstellen.
00:29:54: Wir sehen den Hubschrauber vor dem Hangar.
00:29:56: Er steht ja nicht irgendwie überdacht sondern er steht bei uns in Augsburg oben auf einer wunderschönen Auf der höchsten Hubschauber-Landerfläche.
00:30:05: Da scheint die Sonne obendrauf.
00:30:07: Dann kommt der Ruf Achtung Verkehrsunfall.
00:30:09: dann stürzen Die Helfer in den Hupschrauben.
00:30:14: hat wie viel Grad?
00:30:16: Vierzig Und dann müssen sie fliegen.
00:30:19: Da müssen Sie diesem Stress ausgesetzt sein, Massenkaramolage.
00:30:23: Dann kommt auch der Patient in den heißen Hubschrauber.
00:30:27: Das heißt also, das ist ein Riesenthema.
00:30:29: Das ist dann aber auch Arbeitsschutz und deswegen machen wir jetzt eine Interventionstudie mit Kühlwesten.
00:30:34: Wir wollen die Hubschrauberpulle ruten und natürlich auch die ärztliche Personale und das pflegirische Personal mit Kohlwesten ausstatten damit sie besser arbeiten können, damit sie effektiver retten können.
00:30:46: Sind da so
00:30:46: Kühlakkus drin oder?
00:30:48: Das ist eine Geschichte, du musst einfach ein bisschen Wasser drauf geben.
00:30:52: So eine Kühlweste, die durch Wasser aktiviert ist.
00:30:56: Ist auch nicht so schwer.
00:30:57: Ich hab schon mal ganz schwere Kühlwäste und ich trage übrigens diese Kühl-Wäste.
00:31:02: Das sind so Gamaschen über die Arme kannst du die ziehen.
00:31:05: Die trage ich selbst wenn es heiß ist weil unsere ganzen Räume sind auch nicht klimatisiert und da steigt die Sonne dann drauf.
00:31:12: Also das ist ein Riesenthema in Altenheimen, in den Krankenhäusern.
00:31:16: Weil wir natürlich keine Krankenhäuser haben mit Klimawanlagen ausgesetzt.
00:31:22: Charité zum Beispiel hat damit auch ein Riesenthema, wie in Augsburg.
00:31:27: Sie hatten vorhin noch erwähnt dass wir schon ganz viel geschafft haben.
00:31:29: also das ist nicht mehr ganz so viele Hitze Tote gibt.
00:31:32: Haben sie da Zahlen?
00:31:35: Die Problematik mit den Hitze-Toten ist, dass wir da Statistiken haben.
00:31:40: Es gibt Statistiker in einem Jahr eine neuntausend Hitze Tote.
00:31:44: Wir sehen das die zum Teil reduziert werden.
00:31:46: Die Problematie ist aber, dass auf dem Todeschein weder Sahnetorte stehen noch Hitze.
00:31:53: Das bedeutet, wir können immer nur durch eine Korrelation berechnen.
00:31:58: Das sind Hochrechnungen.
00:32:01: Insofern ist, glaub ich, diese Zahl neuntausends völlig unterschätzt.
00:32:04: Aber die Zahlen, die wir haben, diese Berechnungen zeigen, dass wir eine Reduktion haben.
00:32:09: Es sind so um die neun tausend Hitze-Tote pro Jahr
00:32:15: in
00:32:16: Deutschland.
00:32:16: Ja?
00:32:17: Aber es gibt auch Berechnung für ganz Europa ...
00:32:20: Das sind so über Hunderttausend, glaub
00:32:22: ich.
00:32:22: Da sind wir um die Achtzigtausende da ... das geht auch immer schneller mit diesen ... weil wir natürlich auch diese großen Datenanalysen mit AI verbinden, dass wir diese Daten noch viel besser und schneller analysieren können.
00:32:35: Und das wird auch in ganz hochrandigen Journalien publiziert.
00:32:38: Auch das zeigt also in der Wissenschaft dieses Thema Umwelt- und Gesundheit komplett angekommen.
00:32:44: Die Datenbasis ist erdrückend!
00:32:48: Sie ist erdrückend?
00:32:51: Gut, dass Sie so gut aufklären.
00:32:52: Sie haben auch gerade ein Buch veröffentlicht.
00:32:54: Die Medizin der Zukunft.
00:32:55: heilen in einer veränderten Welt wie wir heute allerginnen Asthma, Neurodermitis und Co.
00:32:59: besser behandeln?
00:33:01: Ja, wie würden sie denn die Medizin?
00:33:06: Ich hab ja schon mal einen Buch geschrieben über Hitzt, wo ich so ein bisschen schreibe wie der Klimawandel auf unsere... Ein bisschen ist gut.
00:33:11: Also da schreiber ich, wie die Klimawandel auf unsere Gesundheit wirkt und viele, die es gelesen haben, die sagten tolles Buch.
00:33:19: aber das konnte ich nicht abends lesen weil es auch sehr bedrückend ist.
00:33:23: deswegen war meine Mission, ich will nur ein Hoffnungsbuch schreiben und das läuft auch in einem Ort eine Buchhoffnung bei mir Und da stehen ganz, ganz viele Erfolgsgeschichten drin und auch wie wir eben heute Allergien zum Beispiel heilen können.
00:33:37: Ich kann Allergen heilen!
00:33:38: Ich kann den Neurodermitis fast auf null zurückschrauben.
00:33:41: Das ist die Medizin der Zukunft, die heute schon da ist – ganz moderne, ganz zielgerichtete Medikamente, die kaum Nebenwirkungen haben.
00:33:51: die zugegebenermaßen aber auch nicht gerade günstig sind.
00:33:55: Aber es lohnt sich natürlich für einen Menschen, gerade mit Neurodermitis weil der dann wieder komplett arbeitsfähig ist.
00:34:02: Es wäre natürlich viel besser wenn wir überhaupt keine Menschen mit Neuridermitis hätten und deswegen ist die Medizin der Zukunft eine Präventive.
00:34:13: Die Medizin Prävention.
00:34:16: Die Medizin der Zukunft muss Umwelt in die Gesundheitsgleichung mit rein denken, weil wenn ich bei Prävenzion immer nur den Menschen sehe ... Aber der Mensch lebt in einer Umwelt, wo Präventions gar nicht mehr möglich ist?
00:34:28: Dann ist Prävention zu kurz gedacht und das ist letztendlich meine ... Dieses Buch ist ein Handbuch für Menschen mit Allergien- und Neurodermitis.
00:34:37: einfach da lesen was sie tun können auch Nahrungsmittelergie, auch mentale Erkrankungen
00:34:44: Das heißt für die Hälfte der Menschheit.
00:34:46: Ich glaube, so viele leiden eigentlich an Allergien und es wird ja auch wirklich mehr.
00:34:50: Also ich merke das auch, dass man irgendwie anfälliger wird für Hautreaktionen zum Beispiel?
00:34:55: Es wird mehr ... Ich spreche natürlich nicht nur über den Klimawandel, ich spreche auch über Chemikalien oder PFAS.
00:35:00: Ja, ja, ja!
00:35:01: Dieses Riesenthema also das ist dieses Thema Umwelt.
00:35:05: Also Chemikalien, wenn ich jetzt wo ich gerade sage...
00:35:09: Machen wir noch mal ein extra Podcast, würde ich sagen.
00:35:12: Auch gut.
00:35:13: Aber das ist ganz wichtig, weil wir dürfen auch diese Dinge nicht gegeneinander ausspielen, diese Krisen aber auch nicht auseinander denken, ja?
00:35:21: Weil der Klimawandel hängt eben zusammen mit den Chemikalien.
00:35:25: In dem Wasser haben wir mehr Chemikalie.
00:35:27: wenn eben das Wasser nochmal weggeht und dann ist die Konzentration einfach höher so banal ist es.
00:35:33: Aber gerne noch mal ein Podcast darüber.
00:35:36: Wird gerne nochmal die Frage auch weiterspielen, Herr Wagner.
00:35:39: Also der aktuelle Lagebericht des WBGU also das wissenschaftlichen Beiratsglobale Umweltveränderung sagt Klima und Umweltpolitik ist Sicherheitspolitik.
00:35:50: Das kann man ja auch als hoffnungsvolles politisches Handeln übersetzen.
00:35:54: wie könnte man das tun?
00:35:56: Ich merke gerade dass dieses Narrativ auch gut funktioniert.
00:35:59: ich habe gerade zu Beginn schon gesagt es auch das Gesundheitsargument gut funktioniert weil Nur banal sagen wir wollen das Klimaschützen für den Eisbind, für die Biene so wichtig sie auch sind.
00:36:09: Für die Ökosysteme funktioniert nicht und deswegen brauchen wir leider andere Narrative um die Menschen davon zu überzeugen in einer positiven Genau wie du es gesagt hast Claudia.
00:36:20: Das ist auch was bringt.
00:36:21: Wir sind nicht verloren.
00:36:23: Ja wir sind vor ganz schön gewaltigen Herausforderungen auf verschiedensten Ebenen aber eben nicht verloren.
00:36:29: Und deswegen ist Klimaschutz eben auch Sicherheitspolitik.
00:36:33: Einmal natürlich, wenn man jetzt wirklich auf den engeren Begriff der Sicherheit geht, merken wir das, dass wir, wenn wir sehr viel fossile Energien verbrauchen und nicht Erneuerbare haben dann von anderen Ländern abhängig sind.
00:36:45: Und diese Anderen sind leider oftmals Autokratin oder sogar Diktaturen in Russland gedacht aber auch gerade beziehen mir ganz viel Gas aus den USA zum Beispiel auch, von denen ich eigentlich auch gerne weniger abhängigt wäre.
00:36:58: Und wenn man es dann aber breiter denkt in Sicherheitsbegriff, ja, dann fallen solche Sachen wie auch fast schon Zivilschutz, Katastrophenschutz-Dinge mit rein.
00:37:06: Wir haben jetzt schon wieder Waldbrände zum Beispiel auch in Deutschland weil das eben auch so trocken ist.
00:37:11: also das erzeugt eine Gefahrenlage.
00:37:14: Ja, Artaljagd!
00:37:16: Also das sind in Deutschland über hundert Leute verstorben ertrunken und mitgerissen worden.
00:37:21: Das heißt auch dieses Narrativ nutze ich auch und müssen wir nutzen nicht um die Menschen Angst zu machen um die Menschen die Bedeutung aufzuzeigen und zu sagen, wir sind nicht verloren.
00:37:31: Wir müssen aber jetzt tatkräftig was tun, wir müssen euch anpacken und dann können wir das auch verbessern.
00:37:36: Kannst du diese Lagebeurteilung schon?
00:37:38: Ich habe sie noch nicht gelesen, aber es ist bei uns ... Ich hab
00:37:40: sie auch dabei!
00:37:41: Und zwar... Das ist die Lagebeureteilung im Prinzip der Auftakt für unser Gutachten zum Thema Sicherheit.
00:37:48: Sicherheit nachhaltig und integriert.
00:37:50: Unser Sicherheitskonzept ist eigentlich nachhaltiger, Du weißt das besser?
00:37:55: Der Umweltminister ist nicht im nationalen Sicherheitsrat.
00:37:58: Das ist sicherlich ein Zeichen dafür, dass es doch nicht so eine integrierte Sicherheitsarchitektur ist.
00:38:04: und hier haben wir noch mal beschrieben welche Dinge da wichtig sind.
00:38:07: Schutz vor Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung bewahrt unsere Lebensfähigkeit ja.
00:38:15: Und dann werden wir reingehen in Informationsintegrität.
00:38:18: Dann die Rohstoffe werden wir mit nennen sozialer Zusammenhalt.
00:38:22: Das heißt, das ist im Prinzip hier der Auftakt zu unserem Gutachten.
00:38:26: Und wir haben jetzt komplett unsere Arbeitsweise verändert vom WBGU!
00:38:30: Wir bringen nicht alle zwei Jahre ein Gutachten raus sondern jetzt bringen wir alle paar Monate Kapitel raus weil die Hütte so dermaßen brennt.
00:38:38: im wahrsten Sinne des Wortes und deswegen klar ist Klimawandel ganz eng mit Sicherheit verbunden.
00:38:43: und wir machen das natürlich auch deswegen, wenn wir mit Politikern gesprochen haben Dann haben wir nur gehört, lass uns mal in Ruhe mit dem Klimawandel.
00:38:50: Wir müssen uns um Sicherheit kümmern.
00:38:55: Sicherheit hängt aber ab vom
00:38:56: Klimawandel.".
00:38:58: Sie haben auch der Fachzeitschrift The Lancet deutlich gemacht mit anderen AutorInnen zusammen wie stark eben die Krise der Erzisthema mit der Gesundheit der Menschen zusammenhängt und verzahnt ist.
00:39:09: In welchen Feldern denken sie muss jetzt sofort gehandelt werden?
00:39:17: verstehen, dass eine Energiewende ein Gesundheits- und ein Sicherheitsprogramm ist.
00:39:23: Es geht darum, Souveränität zu haben über unsere Energien – wir würden ja überhaupt gar nicht wissen was die Straße von Hormuz ist wenn wir unabhängig werden davon!
00:39:35: Wir würden sagen okay macht nichts weil wir brauchen überhaupt nicht das Öl.
00:39:39: Wir müssen diese Energiewände als ein Sicherheiz Projektsstaaten und ein Gesundheitsprojekt.
00:39:47: Und Souveränitätsprojekt, das heißt also dass es ganz klar wir brauchen die Unabhängigkeit und einfach
00:39:54: machen.
00:39:55: Herr Wagner würden Sie auch sagen einfach machen?
00:39:58: Kann mich denn nur anschließen!
00:39:59: Also diese breite Palette von Co Benefits gesundheitlicher, wirtschaftlicher Art, die sind so überzeugend und die Politik jetzt gerade in der Regierung sitzt.
00:40:11: Vor allem uniongeführte Ministerien haben ja solche Ministerien Verkehr und Wirtschaft, dass die da auch nochmal umdenken.
00:40:18: Weil das ist gerade kein kluger Weg!
00:40:20: Vielen Dank für diesen klugen Podcast und für alles was Sie uns erzielt haben.
00:40:26: ich hoffe dass die Zuhörerinnen bei gutem siebenund dreißig Grad gut gekühlt diesem Podcast hören damit das mit dem Denken auch noch gut funktioniert.
00:40:36: Ich bedanke mich herzlich für dieses kluge Gespräch bei Professor Claudia Tridel-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin am Helmholtz Zentrum München.
00:40:45: Danke!
00:40:46: Sehr gerne.
00:40:47: Und sehr herzlich bedanque ich mich auch bei Johannes Wagner Berichterstatter zum Thema Klima-, Umwelt und Gesundheit für die Bundestagsfraktion der Grünen.
00:40:54: Dankeschön.
00:40:55: Sehr gerne.
00:40:56: Das war Helmholtz Talks Wissenschaft und Politik im Gespräch.
00:41:00: Danke an Sebastian Vanier, der den Podcast entwickelt hat und auch für Recherche und Regie verantwortlich ist!
00:41:07: Danke an Helmholz Klima.
00:41:08: – vielen Dank für die Unterstützung von Christina Camille vom RIFS, dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ in Potsdam.
00:41:17: Wie hat Ihnen der Podcast gefallen?
00:41:19: Sagen Sie es uns!
00:41:20: In den Show-Notes finden sie einen Evaluationsbogen, den wir wissenschaftlich
00:41:24: auswerten.
00:41:26: Mein Name ist Julia Fissmann und ich freue mich wenn Sie uns weiter empfehlen und auch in die anderen Folgen von Wissenschaft und Politik im Gespräch rein hören.
00:41:34: Bis zum nächsten Mal.
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